Wer sieht noch mit den Augen?

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Ein Gedicht von mir... ich glaube es wird wieder aktuell, aktueller denn je..

Gelbe Fratze


Ihre Bahnen zieht sie wie schon immer
Hoch am Himmel stehend, hell
Lebenswichtig der gelbe Schimmer
Doch dieses Jahr ists etwas grell

Ungetrübt die Kraft uns blendet
Ohne Nachsicht brennend, heiss
Als ob der Sommer niemals endet
Treibt die Welt in blutend Schweiss

Sie lacht uns an die gelbe Fratze
Gnadenlos brennt sie uns aus
Ob sie an unsrem Wohlstand kratze
Die Konsequenzen sind ein Graus

So fordert Sie die Natur zu taten
Diese glühende Himmelsgestalt
Wie ein Weltuntergang auf Raten
Ja die Menschheit wird nicht alt

--

Die gelbe Fratze will uns blenden
Unser Dasein früh beenden
Können wir das Blatt noch wenden
Es liegt so viel in unsren Händen

13.08.03 by visionaire


Ein alter Bekannter

Er tut dir gut, so täuscht er dich
Lähmt das allgemeine Gewissen
Verschafft dir Mut und äussert sich
Als Wolf im Schafspelz, wie gerissen

Er macht dich krank, auf leisen Sohlen
Schon viele hat er hingerafft
Gesellschaftstauglich wurde er empfohlen
Neue Opfer er sich täglich schafft

Er kontrolliert dich, ohne Warnung
Nimmt sich von dir was er braucht
Gut geschützt durch seine Tarnung
Er Lieblich in deine Seele haucht

Er fordert dich heraus, zu taten
Dein Leben interessiert ihn nicht
Lässt dich durch das Elend waten
Bis es dich zerbricht

Oh Saft der Wahrheit wie man dich nennt
Du Verführer kratzt an unserem Wohl
Obschon ein jeder deinen Namen kennt
Toleriert man dich – oh Alkohol


27.04.07 by visionaire




Die Erde spricht



Ihr habt mir großen Schmerz bereitet,

habt mich verletzt und ausgebeutet.

Seit ewig hab ich euch gegeben,

was alles ihr gebraucht zum Leben.

Ich gab euch Wasser, Nahrung, Licht,

lang hieltet ihr das Gleichgewicht,

habt urbar mich gemacht, gepflegt,

was ich euch bot, betreut, gehegt.

Doch in den letzten hundert Jahren

ist Satan wohl in euch gefahren.



Was in mir schlummert, wird geraubt,

weil ihr es zu besitzen glaubt.

Ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen,

verschmutzt die Meere, Flüsse, Quellen,

umkreist mich sinnlos Tag und Nacht,

seid stolz, wie weit ihr es gebracht.

Habt furchtbar mich im Krieg versehrt,

kostbaren Lebensraum zerstört,

habt Pflanzen, Tiere ausgerottet,

wer mahnt, der wird von euch verspottet -

kennt Habgier, Geiz und Hochmut nur

und respektiert nicht die Natur.



Drum werde ich jetzt Zeichen setzen

und euch, so wie ihr mich, verletzen.

Ich werde keine Ruhe geben,

an allen meinen Teilen beben,

schick euch Tsunamiwellen hin,

die eure Strände überziehn.

Vulkane werden Asche spein,

verdunkelt wird die Sonne sein.

Ich bringe Wirbelstürme, Regen,

bald werden Berge sich bewegen,

was himmelhoch ihr habt errichtet,

mit einem Schlag wird es vernichtet,

und Blitze, wie ihr sie nicht kennt,

lass fahren ich vom Firmament.



Ich kann es noch viel ärger treiben,

drum lasst den Wahnsinn endlich bleiben!



Hört, Menschen, was die Erde spricht -

denn ihr braucht sie, sie braucht euch nicht!



Hilde Philippi





Das müsst ihr lesen, eure Zukunft hängt davon ab!

Eine Arbeitslose bewirbt sich als Reinigungskraft bei IBM.
Der Personalleiter lässt sie einen Test machen (den Boden reinigen), darauf
folgt ein Interview und schließlich teilt er ihr mit:
"Sie sind bei IBM eingestellt. Geben Sie mir Ihre E-Mail-Adresse, dann
schicke ich Ihnen die nötigen Unterlagen".
Die Frau antwortet ihm, dass sie weder einen Computer besitzt noch eine
E-Mail-Adresse hat. Der Personalmensch antwortet ihr, dass sie ohne
E-Mail-Adresse virtuell nicht existiert und daher nicht angestellt werden
kann.
Die Frau verlässt verzweifelt das Gebäude mit nur 10 $ Reisekosten in der
Tasche. Sie beschließt, in den nächsten Supermarkt zu gehen und 10 Kilo
Tomaten zu kaufen. Dann verkauft sie die Tomaten von Tür zu Tür und
innerhalb von 2 Stunden verdoppelt sie ihr Kapital.
Sie wiederholt die Aktion 3 Mal und hat am Ende 160 $. Sie realisiert, dass
sie auf diese Art und Weise ihre Existenz bestreiten kann, also startet sie
jeden Morgen und kehrt abends spät zurück.
Jeden Tag verdoppelt oder verdreifacht sie ihr Kapital. In kurzer Zeit kauft
sie sich einen kleinen Wagen, dann einen Lastwagen und bald verfügt sie über
einen kleinen Fuhrpark für ihre Lieferungen..
Innerhalb von 5 Jahren besitzt sie eine der größten Lebensmittelketten der
USA. Sie beschließt an ihre Zukunft zu denken und einen Finanzplan für sich
und ihre Familie erstellen lassen. Sie setzt sich mit einem Berater in
Verbindung und er erarbeitet einen Vorsorgeplan.Am Ende des Gesprächs fragt
der Vertreter sie nach ihrer E-Mail-Adresse, um ihr die entsprechenden
Unterlagen schicken zu können. Sie antwortet ihm, dass sie nach wie vor
keinen Computer und somit auch keine E-Mail-Adresse besitzt.
Der Versicherungsvertreter schmunzelt und bemerkt: "Kurios, Sie haben ein
Imperium aufgebaut und besitzen nicht mal eine E-Mail-Adresse. Stellen Sie
sich mal vor, was Sie mit einem Computer alles erreicht hätten!"

Die Frau überlegt und sagt: "Ich wäre Putzfrau bei IBM".

Lehre Nr. 1: Das Internet rettet nicht Dein Leben.

Lehre Nr. 2: Wenn Du bei IBM arbeiten willst, brauchst Du eine
E-Mail-Adresse.

Lehre Nr. 3: Wenn Du diese Geschichte per E-Mail erhalten hast, sind die
Chancen, Putzfrau zu werden, größer als die, Millionär zu werden.
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Was ist Glaube?

Ein Seiltänzer spannte in New York zwischen den beiden Türmen des World Trade Center sein Seil aus. Er wollte in dieser gewaltigen Höhe seine Kunststücke vorführen. Eine riesige Menschenmenge versammelte sich, um die Attraktion zu bewundern. Der Seiltänzer fragte die Zuschauer:

"Glaubt ihr, dass ich da auf diesem Seil rübergehen kann?"
"Ja, wir glauben es" antworteten die Menschen und schauten dem lebensgefährlichen Unternehmen gespannt zu.

Da oben tobten stürmische Winde, das Seil wurde hin und her gerissen. Doch der Seiltänzer nahm seinen Stab, und vorsichtig überquerte er die tödliche Tiefe. Der Applaus war groß, als er an der anderen Seite ankam. Da nahm er einen Schubkarren und fragte wieder:
"Glaubt ihr, dass ich auch mit diesem Schubkarren rüberkomme?"
"Ja, wir glauben es, na klar, du schaffst es, wir glauben's!" schrieen die Zuschauer begeistert. Als er dann tatsächlich hinüberkam, interviewten ihn alle Fernsehgesellschaften. Er war der Held der Nation. Nun kam die nächste Sensation:

"Glaubt ihr, dass ich mit dem Schubkarren rüberkomme, auch wenn ein Mensch drin sitzt?"
"Ja, wir glauben's, wir glauben's, du kommst rüber, auch wenn ein Mensch drin sitzt!"
"Seid ihr sicher, dass ihr das glaubt?"
"Ja, natürlich, wir glauben es, wieso würden wir es nicht glauben, wir glauben's, wir glauben's" kam von allen Seiten, und als es stiller wurde, fragte der Seiltänzer:

"Na gut, ihr glaubt. Wer setzt sich rein?"

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Tagebuch eines ungeborenen Kindes

05. Oktober: Heute begann mein Leben. Meine Eltern wissen es noch gar
nicht, aber ich bin schon da. Ich werde ein Mädchen sein - mit blondem
Haar und blauen Augen. Alle meine Anlagen sind schon festgelegt, auch
dass ich eine Schwäche für Blumen haben werde.

19. Oktober: Manche sagen, ich sei noch gar keine richtige Person,
sondern nur meine Mutter existiere. Aber ich bin eine richtige Person,
genauso wie eine Brotkrume eben Brot ist. Meine Mutter existiert. Ich
auch.

23. Oktober: Jetzt öffnet sich schon mein Mund. Denke nur, in ungefähr in einem Jahr werde ich lachen und später sprechen. Ich weiß, was mein
erstes Wort sein wird: Mama.

25. Oktober: Mein Herz hat heute zu schlagen begonnen. Von jetzt an
wird es für den Rest meines Lebens schlagen, ohne jemals innezuhalten,
etwa um auszuruhen. Und nach vielen Jahren wird es einmal ermüden. Es
wird stillstehen, und dann werde ich sterben.

02. November: Jeden Tag wachse ich etwas. Meine Arme und Beine nehme Gestalt an. Aber es wird noch lange dauern, bis ich mich auf diese kleinen Beine stellen und in die Arme meiner Mutter laufen kann und bis ich mit diesen kleinen Armen Blumen pflücken und meinen Vater
umarmen kann.

12. November: An meinen Händen bilden sich winzige Finger. Wie klein
sie sind! Ich werde damit einmal meiner Mutter übers Haar streichen
können.

20. November: Erst heute hat der Arzt meiner Mutter gesagt, dass ich
hier unter ihrem Herzen lebe. Oh wie glücklich sie doch sein muss! Bist
du glücklich Mama?

25. November: Mama und Papa denken sich jetzt wahrscheinlich einen Namen für mich aus. Aber sie wissen ja gar nicht, dass ich ein kleines Mädchen bin. Ich möchte gerne Susi heißen. Ach, ich bin schon so groß geworden!

10. Dezember: Mein Haar fängt an zu wachsen. Es ist weich und glänzt
so schön. Was für Haare Mama wohl hat?

13. Dezember: Ich kann schon bald sehen. Es ist dunkel um mich herum. Wenn Mama mich zur Welt bringt, werde ich lauter Sonnenschein und
Blumen sehen. Aber am liebsten möchte ich meine Mama sehen. Wie siehst du wohl aus, Mama?


24. Dezember: Ob Mama wohl die Flüstertöne meines Herzens hört? Manche Kinder kommen etwas kränklich zur Welt. Aber mein Herz ist stark und gesund. Es schlägt so gleichmäßig: bum-bum, bum-um,...
Mama, du wirst eine gesunde kleine Tochter haben!

28. Dezember: Heute hat mich meine Mutter umgebracht...

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