Verschiedene Auszüge aus verschiedenen Kulturen, Einsichten die nicht mehr als Fiktion abgetan werden dürfen, weil die Zeit reiff ist, um umzudenken...
Das Erwachen des Geistes (Bericht eines Geistwesens)
Nach all den wissenschaftlichen und technologischen Höhenflügen balgen sich heute Mann und Frau, überrascht, immer noch in den trüben Wassern der Unruhe und des Leidens herum. Sie müssen feststellen, dass ihnen Jahrtausende von Kultur und Zivilisation wohl den Verständnis-Horizont erweiterten, doch keine Lösung für die grossen emotionalen Herausforderungen brachten. Roboterisierung, Globalisierung, Programmierungen über die Mäander des Internets mit ihrer Entmenschlichung der Gefühle und ihrem Versuch, die Bereiche der Macht, des Ruhms und des Vergnügens zum allgemeinen Bedürfnis sterilisiert, verschwörten sich schmerzhaft gegen das geistige Wesen, das sich im Dienst der Evolution in eine physische Struktur kleidet. Unvermeidliche Folgen sind Verherrlichung des Verstandes und abgründig düstere Gefühle.
Sublimation der sexuellen Funktion
Im menschlichen Wesen ist der Sexus, seines Atavismus des entwicklungsbedingten Ur-Instinktes wegen, ein tief im Fleisch der Seele sitzender Dorn. Beständig und verantwortlich für die animalische Reproduktion, spielt er eine fundamentale Rolle im Komplex Geist-Körper und kann Ursache sein für zahllose psychophysische Pathologien, die bis zum Zerfall der Persönlichkeit reichen.
Der Abgrund
Es gibt einen unübersteigbaren Abgrund zwischen dem, wonach der Mensch strebt, und dem Anteil, der er erringt.
Innerlich vom Glauben an eine Religion verlassen, die ihm lediglich komplexe Zeremonien anbietet, die auf Kosten des Tiefen-Ichs das Ego in den Vordergrund schieben, entfernt er sich vom göttlichen Psychismus (dem geistigen Energiefeld), von seinem Ursprung, seinem Ziel. Obwohl formell einer Lehre oder einer Sekte verbunden, die eher seiner Eitelkeit schmeichelt oder vergängliche Ich-Bezogenheit fördert, wird er zum Agnostiker (dem Übersinnliches verschlossen bleibt).
Lieber nimmt der Mensch in Kauf, anstatt Stellung zu beziehen. Er verschliesst die Augen vor der Wirklichkeit und flüchtet sich in eine exhibitionistische, luxuriöse, arrogante Lebensweise, nimmt am Wettstreit der Extravaganz teil, nur um letztlich Irritation, Unbefriedigtheit und Verwirrung zu erfahren.
In gesellschaftlich und wirtschaftlich weniger privelegierten Schichten verbrennt die gefühllose Glut der Mächtigen das Fleisch der notleidenden Seelen. Geblendet gehen die Geschöpfe voller Wut aufeinander los; denn jeder will siegen und überleben. Während in den betuchten Gesellschaftsschichten, aufgrund ihres Wissens und ihres öffentlichen Ansehens wohlgenährt, die Kämpfe heimlich erfolgen und Scheusslichkeiten mit künstlichem Lächeln maskiert werden.
Auszug aus dem Buch: Rückkehr vom Morgen
... wie auch immer, obwohl wir offensichtlich immer noch irgendwo auf der Erdoberfläche waren, konnte ich jetzt keinen lebenden Mann oder eine lebende Frau entdecken. Die Ebene wimmelte, ja sie war gedrängt voll von Horden körperloser Wesen; nirgends war eine irdische, lichtumgebene Person zu sehen. All diese Tausende von Menschen waren anscheinend nicht mehr körperlich, wie ich selbst. Und sie waren die enttäuschtesten, ärgerlichsten, rundum miserabelsten Wesen, die ich jemals gesehen hatte. „Herr Jesus!“ schrie ich. „Wo sind wir?“ Zuerst dachte ich, wir schauen auf einen grossen Kriegsschauplatz: überall waren Menschen dazu verdammt, einen Kampf miteinander zu führen, sie krümmten sich, schlugen sich, kämpften wie wild. Es konnte nicht ein Krieg unserer Tage sein, denn es gab weder Panzer noch Gewehre. Keine Waffen irgendwelcher Art sah ich, als ich näher hinschaute, nur nackte Hände und Füsse und Zähne. Und dann beobachtete ich, wie anscheinend niemand verwundet wurde. Es floss kein Blut, auf dem Boden lagen keine Körper; der Schlag, der einen Gegner erledigen sollte, liess ihn in der Verfassung, in der er vorher war. Obwohl sie buchstäblich übereinander zu liegen schienen, war es doch so, als ob jedermann in die Luft schlug; schliesslich erkannte ich natürlich, dass sie sich nicht wirklich berühren konnten, weil sie ja keine Körper waren. Sie konnten nicht töten, obwohl sie den eindeutigen Wunsch dazu hatten, ihre Opfer waren bereits tot. Und so stürmten sie aufeinander im Wahnsinn machtloser Raserei. Diese Kreaturen schienen an Gewohnheit der Sinne und Gefühle, an Hass, Lust und zerstörerische Gedanken und Vorstellungen gebunden zu sein. Noch scheusslicher als die Bisse und Tritte, die sie einander Verpassten, waren die sexuellen Misshandlungen, die viele von ihnen in fieberhafter Pantomime zur Schau trugen. Perversionen, von denen ich niemals geträumt hatte, wurden vergeblich um uns herum versucht.
Buchausschnitt – Rückkehr vom Morgen
...Jede Einzelheit meines zwanzig-jährigen Lebens war zu sehen. Das Gute, das Schlechte, die Höhepunkte, das, was Zum-davon-Laufen war. Und mit dieser Allesinklusiv-Schau entstand eine Frage. Sie war in jeder Szene gegenwärtig, und, wie die Szene selbst, schien sie von dem lebendigen Licht neben mir gesteuert zu sein.
Was hast du aus deinem Leben gemacht?
Es war offensichtlich nicht eine Frage der Art, dass er Auskunft wünschte, denn was ich aus meinem Leben gemacht hatte, war klar zu erkennen. In jedem Fall kam das totale Abrufen der Vergangenheit detailliert und perfekt von ihm, nicht von mir. Ich hatte mich nicht an einen Zehntel von dem erinnern können, was ich sah, bevor er es mir zeigte.
Was hast du aus deinem Leben gemacht?
Es schien eine Frage nach Werten und nicht nach den Fakten zu sein: Was hast du mit der kostbaren Zeit, die dir zugeteilt worden war, gemacht? Und bei dieser alles durchleuchtenden Frage, die mir aus jenen gewöhnlichen Begebenheiten einer ziemlich typischen Jugendzeit entgegensprang, war mein Leben nicht nur langweilig, sondern sogar bedeutungslos. Hatte ich den nichts Bleibendes getan, nichts Wichtiges? Verzweifelt schaute ich nach etwas aus, das wertvoll erscheinen könnte in dem Licht dieser strahlenden Realität. Nicht das irgendwelche spektakulären Sünden vorgelegen hätten, vielmehr die sexuellen Aufhänger und Heimlichkeiten der meisten Teenager. Aber wenn auch keine schrecklichen Tiefen vorlagen, dann gab es auch keine Höhen. Nur ein endloses, kurzsichtiges, lärmendes Kümmern um mich selbst. War ich nie über meine Augenblicklichen Interessen hinausgekommen? Hatte ich nie was getan was andere Leute als wertvoll anerkennen würden? Schliesslich erinnerte ich mich an etwas, an den stolzesten Augenblick meines Lebens: „Ich bekam eine Pfadfinderauszeichnung als „Eagle Scout“! Und wieder schienen Worte von der Gegenwart neben mir auszugehen:
Das ehrte Dich.
Es stimmte. Ich konnte mich selbst sehen, wie ich im Mittelpunkt des Auszeichnungskreises stand, errötet vor Stolz, die bewundernden Augen meiner Familie und meiner Freunde auf mich gerichtet. Ich, ich, ich – immer im Mittelpunkt. Gab es dann keine Zeit in meinem Leben, in der ich den Platz für jemand anders geräumt hatte?
Ein Auszug aus dem Buch Genesis – Die Schöpfungsgeschichte im Lichte des Spiritismus – Allan Kardec
Der Körper ist also gleichzeitig die Hülle und das Instrument des Geistes, und in dem Masse, wie dieser neue Fähigkeiten erwirbt, nimmt er eine Hülle an, angepasst an die neue Art der Arbeit, die er jetzt Ausführen muss, genauso wie man einem Arbeiter in dem Masse weniger grobe Werkzeuge gibt, wie er zu sorgfältigem Arbeiten fähig ist.
Um genauer zu sein, muss man sagen, dass der Geist selbst seine Hülle formt und sie an seine neuen Erfordernisse anpasst; er vervollkommnet sie und entwickelt und vervollständigt den Organismus in dem Masse, wie er die Notwendigkeit fühlt, neue Fähigkeiten zu zeigen; mit einem Wort, er bringt die Hülle auf die Grösse seiner Intelligenz; Gott liefert ihm das Material – der Geist muss es einsetzen; auf diese Weise haben die weiter Fortgeschrittenen ein Organ, oder wenn man will, eine geistige Ausrüstung, die vollkommener ist als bei den Primitiven. So erklärt sich auch die besondere Eigenart, die der Charakter des Geistes den Gesichtszügen und den Körperhaltungen aufdrückt.
Sprache des Herzens - Begegnungen mit den Weisen der Maya
"Nach einer Zeit der Trennung, des Übergangs und der Warnungen beginnt für die Menschheit die Zeit der Vorbereitung auf eine neue Epoche des Friedens, der Harmonie und des Glücks. Meister Cirilo hat einmal zu mir gesagt: „Die Lichtboten eines neuen Bewußtseins haben sich wieder der Erde genähert. Sie manifestieren sich in unseren Kindern, in all den Menschen, die bereit sind, die Lichtbotschaft zu erkennen. Viele Menschen sind in Guatemala, um diese Wiederkunft des Mayabewußtseins mitzuerleben. Manche kommen aus weit entfernten Ländern und spüren vorerst einfach eine magnetische Kraft, eine tiefe Verbindung zu Plätzen und Zeremonialorten. Sie sitzen auf den Pyramiden, meditieren in eine andere Zeit, in ein verborgenes Bewußtsein. Die Rückkehr des Mayabewußtseins kennt in Wirklichkeit weder Rasse noch Nation noch soziale Schicht. Der Fincero und der Großgrundbesitzer, der spirituell Suchende, der Ausländer, der religiös Gebundene, sie alle werden von dieser Kraft angenommen und weitergeführt, wenn sie dafür offen und bereit sind." Wenn wir die Idee der Wiedergeburt in unser Lebenskonzept integrieren können, dann löst sich jegliche Form von Rassismus, jeglicher Fanatismus für Religionen und Philosophien auf. Die Geburt in einem bestimmten Kulturkreis gibt uns die Möglichkeit, den bisherig gemachten Erfahrungen aus früheren Leben neue hinzuzufügen und das gesammelte Bewußtsein in unserem Selbstfindungsprozeß zu entfalten. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen zwischen den Dimensionen des Seins. Die Seele sucht sich ihre Lernschritte in der physischen Welt unserer Mutter Erde wie in anderen Dimensionen des Kosmos. Dieses Lebensprogramm wurde in früheren Zeiten umso leichter erkannt, als man noch fähig war, Kontakte zu anderen Dimensionen zu pflegen und daraus Wissen und Weisheit zu beziehen. Auf dem Weg der Öffnung und Veränderung verbinden wir uns im Wechsel der Zeiten, im neuen Sol, mit der Summe unserer Lebenserfahrungen, die in unserem Sein, in jeder Zelle unseres Körpers gespeichert sind."
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